Home
   Einleitung
   Lebenslauf
   Die Physiker (I)
   Die Physiker (II)
   Die Physiker (III)
   Links
   Impressum

Lebenslauf

Der Lebenslauf von Friedrich Dürrenmatt füllt - will man seinem Leben auch nur ansatzweise gerecht werden - eine ganze Menge an Din A4-Seiten mit Text.
Ich habe hier nur einmal die wichtigsten Punkte für euch zusammengestellt und wie ihr seht ist schon diese kleine Auswahl an Daten recht umfangreich geworden.

1921

Geburt in Konolfingen im Emmental (5.1.).

Eltern: Reinhold Dürrenmatt, protestantischer Pfarrer, und Hulda Dürrenmatt, geb. Zimmermann.

1928-33

Besuch der Primarschule in Stalden bei Konolfingen.

1933-35

Besuch der Sekundarschule in Grosshöchstetten.

1935-1937

Umzug der Familie nach Bern, wo der Vater Pfarrer am Diakonissenhaus wird. Zweieinhalb Jahre Freies Gymnasium, dann Privatgymnasium Humboldtianum.

1941

Matura (schweiz. f. "Abitur"), danach Beginn des Studiums in Bern (Dt. Literatur und Kunstgeschichte)

1942

Erste abgeschlossene Arbeit "Weihnacht".
Studium in Zürich (Philosophie, Naturwissenschaften und Germanistik)

1943

Freundschaft mit der Walliser Malerin Christiane Zufferey. Gelbsucht.

1943-45

ab Herbst 1943 Studium in Bern (Philosophie)

1945

Trennung von Christiane Zufferey.
Erste Publikation: Die Erzählung "Der Alte"

1946

11. Oktober: Heirat mit der Schauspielerin Lotti Geissler. Da sie in Basel am Stadttheater arbeitet, Umzug nach B.

1947

Geburt des Sohnes Peter am 6. August.
Uraufführung von "Es steht geschrieben" am 19. April im Schauspielhaus Zürich.

1948

Umzug nach Schernelz, dann nach Liegerz. Uraufführung "Der Blinde" am 10. Januar im Stadttheater Basel.

1949

Geburt der Tochter Barbara.
Uraufführung "Romulus der Grosse" am 23. April im Stadttheater Basel

1950

Diabetes-Diagnose.

1951

Geburt der Tochter Ruth.
Zweiter Kriminalroman "Der Verdacht

1952

Umzug nach Neuchâtel.
Uraufführung von "Die Ehe des Herrn Mississippi" in den Münchner Kammerspielen am 26. März bringt vermutlich den Durchbruch für F. D. in Deutschland. In Paris erste Aufführung im nicht-deutschen Sprachraum.

1954

F. D. inszeniert im Stadttheater Bern "Die Ehe des Herrn Mississipp i".

1956

  Uraufführung von "Der Besuch der alten Dame" im Schauspielhaus Zürich am 29. Januar.

1957

  Drehbuch zum Fernsehfilm Der Richter und sein Henker .

1958

Kuraufenthalt in Vulpera.

1959

Reise nach New York. Uraufführung "Frank der Fünfte" im Schauspielhaus Zürich am 19. März.
Erstaufführungen von: "Ein Engel kommt nach Babylon in Stockholm" und "Der Besuch der alten Dame" in Prag, London, Madrid, Lissabon und Jerusalem.

1960

Reise nach London.

1961

Niederschrift der Komödie "Die Physiker" . Erstaufführung des Films "Die Ehe des Herrn Mississippi" in Deutschland.

1962

Uraufführung "Die Physiker" im Schauspielhaus Zürich am 21. Februar

1966

Uraufführung "Der Meteor" am Schauspielhaus Zürich am 20. Januar.

1967

Reise zum 4. Sowjetischen Schriftstellerkongress in Moskau.

1968

ab Herbst: Beginn der Theaterarbeit in Basel mit Düggelin.

1969

Herzinfarkt und schwere Krankheit Dürrenmatts.
Uraufführung "Play Strindberg" am 8. Februar.
Reise u.a. nach Philadelphia, Florida, nach Jamaica, Puerto Rico und New York.
Krankheit Dürrenmatts und Differenzen mit der Direktion stören Zusammenarbeit bzgl. des Baseler Theaters und Dürrenmatt wendet sich im Oktober enttäuscht vom 'Basler Experiment' ab.

1970

F. D. tritt dem Verwaltungsrat der "Neuen Schauspiel AG" in Zürich und der Leitung des Schauspielhauses als künstlerischer Berater bei.

1971

Die Erzählung "Der Sturz" erscheint.

1973

F. D. Inszeniert "Die Physiker" für das "Schweizer Tournee-Theater". Die Premiere ist am 8.1. in Reinach.
Uraufführung "Der Mitmacher" am 8. März im Schauspielhaus Zürich.

1974

Reise nach Israel.

1975

Krankenhausaufenthalt.
Vortrag gegen die antiisraelische Resolution der UNO im November.

1979

Vortrag "Albert Einstein", zur Feier seines 100. Geburtstags in der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich.

1981

10. Januar: Zum 60. Geburtstag Festakt im Schauspielhaus Zürich. Würdigung durch den schweizerischen Bundespräsidenten Kurt Furgler und Laudatio von Hugo Lötscher.
23.-25. April: Internationales Dürrenmatt-Symposium, Los Angeles.

1983

16. Januar: Tod von Frau Lotti.
Uraufführung der Komödie "Achterloo" am 6. Oktober im Schauspielhaus Zürich. Gleichzeitig erscheint die Buchausgabe.
Reisen Nach Griechenland (November) und Südafrika (Dezember).

1984

8. Mai: Heirat mit Charlotte Kerr (Filmemacherin, Schauspielerin und Journalistin), Tochter des Kritikers Alfred Kerr.

1985-1986

Reisen nach Ägypten und Sizilien.

1987

14.-16- Februar: Reise nach Moskau zum Friedensforum "für eine atomwaffenfreie Welt und das Überleben der Menschheit."

1988

"Versuche" erscheint bei Diogenes.

1989

17. Juni: Friedrich Dürrenmatt vermacht seinen gesamten literarischen Nachlass der Schweizerischen Eidgenossenschaft unter der Bedingung, dass diese ein Schweizerisches Literaturarchiv gründe.
Der Roman "Durcheinandertal" erscheint.

1990

Friedrich Dürrenmatt stirbt am 14. Dezember in seinem Haus in Neuchâtel an den Folgen eines Herzinfarkts.